EXTRA20 eingelöst: zusätzlich 20 % auf jede Packung Kostenloser Versand in 12 Länder · 20 % sparen bei 3 Packungen Zum Angebot

Sprache

Währung

Zurück zu Wissen

Creatin: Was es ist und was die Forschung zeigt

Kugel-Stab-Modell eines Creatin-Moleküls
Creatin ist ein kleines Molekül. Schwarze Kugeln sind Kohlenstoff, orangefarbene Sauerstoff und weiße Stickstoff; Wasserstoffatome sind nicht dargestellt.

Creatin ist eine Verbindung, die der Körper selbst herstellt und zusätzlich mit Fleisch und Fisch aufnimmt. Es hilft Muskel- und Gehirnzellen, Energie rasch wieder verfügbar zu machen. Bekannt ist Creatin vor allem aus dem Sport, doch eine wachsende Zahl von Studien befasst sich mit Erwachsenen in der Lebensmitte und im höheren Lebensalter: mit Muskeln, Knochen und dem Gehirn.

Dieser Artikel erklärt, was Creatin ist, was im Körper damit geschieht und was Studien am Menschen ergeben haben.

Was Creatin ist

Creatin ist ein kleines, mit den Aminosäuren verwandtes Molekül. Der Körper bildet es in zwei Schritten, vor allem in Leber und Nieren, aus drei Aminosäuren: Arginin, Glycin und Methionin.1,2 Etwa 95 Prozent des Creatins im Körper befinden sich in der Skelettmuskulatur, kleine Mengen im Gehirn und in anderen Geweben.1

Jeden Tag zerfallen etwa 1 bis 2 Prozent des im Muskel gespeicherten Creatins zu Creatinin, das die Nieren mit dem Urin ausscheiden. Der Körper muss daher je nach Muskelmasse etwa 1 bis 3 Gramm pro Tag ersetzen. Bei Menschen, die Fleisch und Fisch essen, stammt etwa die Hälfte davon aus der Nahrung, den Rest bildet der Körper selbst. Menschen, die sich vegetarisch ernähren, nehmen mit der Nahrung fast kein Creatin auf. Ihre Creatinspeicher im Muskel sind tendenziell geringer, und bei ihnen können die Zuwächse durch die Einnahme von Creatin größer ausfallen.1

Frauen nehmen tendenziell weniger Creatin mit der Nahrung auf als Männer: In einer großen US-amerikanischen Ernährungserhebung waren es bei Frauen etwa 0,4 Gramm pro Tag, bei Männern etwa 0,7 Gramm.3 Da Frauen weniger Muskelmasse haben, speichern sie insgesamt auch weniger Creatin, obwohl die Menge pro Kilogramm Muskel ähnlich oder sogar etwas höher ist.4

Wie der Körper Creatin verarbeitet

Geschlucktes Creatin wird aus dem Darm aufgenommen, und ein spezifisches Transportprotein schleust es in die Muskelzellen. Bei normaler Ernährung sind die Creatinspeicher im Muskel zu etwa 60 bis 80 Prozent gefüllt, und Nahrungsergänzungsmittel können sie um 20 bis 40 Prozent erhöhen.1 Eine hohe Menge über etwa eine Woche füllt die Speicher schnell, doch 3 Gramm pro Tag über vier Wochen führen zu einem ähnlichen Anstieg.4 Auch das Gehirn nimmt Creatin auf, wobei der Anstieg dort geringer ausfällt, meist bei etwa 5 bis 10 Prozent.2

In den Zellen ist ein großer Teil des Creatins als Creatinphosphat gespeichert. ATP ist das Molekül, das Zellen Augenblick für Augenblick für ihre Arbeit ausgeben. Bei kurzen, intensiven Anstrengungen, etwa beim Treppensteigen oder beim Heben einer schweren Tasche, gibt Creatinphosphat seine Phosphatgruppe an ADP ab, sodass innerhalb von Sekunden wieder ATP entsteht. Damit ist es ein schneller Energiepuffer für Muskelzellen und für Gehirnzellen, die sehr viel Energie verbrauchen.1,2

Creatin und Creatinphosphat nebeneinander, mit gebogenen Pfeilen in beide Richtungen
Creatin (links) und Creatinphosphat (rechts). Ein Enzym, die Creatinkinase, hängt eine Phosphatgruppe (hervorgehoben) an Creatin und kann sie an ADP zurückgeben, sodass wieder ATP entsteht.

Was die Forschung untersucht hat

Muskeln und Krafttraining. Die meisten Studien zu Creatin im höheren Lebensalter kombinieren es mit Krafttraining, also Training gegen einen Widerstand, etwa das Heben von Gewichten:

  • Eine Metaanalyse, also eine Studie, die die Ergebnisse vieler Studien zusammenfasst, wertete 22 Studien mit 721 Erwachsenen aus, deren Durchschnittsalter zwischen 57 und 70 Jahren lag. Creatin plus Training erhöhte die fettfreie Körpermasse um 1,4 Kilogramm mehr als Training mit Placebo und steigerte die Kraft an Brustpresse und Beinpresse stärker.5 Eine Analyse aus dem Jahr 2021 mit 16 Studien fand einen ähnlichen Zuwachs von 1,3 Kilogramm.6
  • Eine unabhängige Metaanalyse aus dem Jahr 2026 mit 11 Studien an Erwachsenen über 60 Jahren bestätigte einen größeren Zuwachs an Muskelkraft mit Creatin als mit Training allein.7
  • Bei Frauen nach der Menopause fand eine Metaanalyse aus dem Jahr 2026 mit sieben Studien und 608 Frauen mit Creatin mehr fettfreie Körpermasse und 7,5 Kilogramm mehr Kraft an der Beinpresse. Am deutlichsten waren die positiven Effekte bei 5 Gramm pro Tag oder mehr in Kombination mit Krafttraining.8

Muskeln ohne Trainingsprogramm. Eine Studie aus dem Jahr 2026 untersuchte, was geschieht, wenn Menschen Creatin einnehmen, ohne mit einem Training zu beginnen. Teilgenommen haben gesunde Erwachsene im Alter von 45 bis 65 Jahren, die nicht regelmäßig Sport trieben. In der Gruppe, die an keinem Trainingsprogramm teilnahm, legten diejenigen, die täglich 10 Gramm Creatin einnahmen, in 12 Wochen etwa 1,1 Kilogramm fettfreie Körpermasse zu, während die fettfreie Körpermasse in der Placebogruppe etwa gleich blieb. Auch ihre Kraft beim Bankdrücken nahm stärker zu als unter Placebo.9 Zur fettfreien Körpermasse zählt auch das Wasser, das Creatin in die Muskelzellen zieht, sodass ein Teil des Zuwachses Wasser sein kann.10 Die Gruppen waren mit je 13 Personen klein, und in früheren Studien zu Creatin ohne Training, meist mit geringeren Mengen, fielen die Zuwächse kleiner aus. Über 143 Studien hinweg waren die Zuwächse an fettfreier Körpermasse am größten, wenn Creatin mit Krafttraining kombiniert wurde.11

Knochen und Alltagsfunktion. Dass Creatin die Knochendichte erhöht, ist nicht nachgewiesen, doch zwei Studien deuten auf positive Effekte für die Knochenstruktur hin. In einer zweijährigen Studie mit 237 Frauen nach der Menopause, die alle ein Trainingsprogramm absolvierten, blieb unter Creatin die für die Festigkeit bedeutsame Form des schmalen Abschnitts des Oberschenkelknochens nahe der Hüfte erhalten, die in der Placebogruppe abnahm. Die Frauen, die Creatin einnahmen, legten am Ende der Studie zudem eine Strecke von 80 Metern schneller zurück.12 In einer einjährigen Studie mit 70 Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 58 Jahren vergrößerte Creatin in Kombination mit Training die Knochenfläche im Unterschenkel und verbesserte die Dichte der Beinmuskulatur.13 Bei 103 Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren führten 3 Gramm pro Tag über 16 Wochen in Kombination mit Training zu zusätzlichen Zuwächsen an Kraft und körperlicher Funktionsfähigkeit,14 und in einer Studie aus dem Jahr 2025 erreichte die Kraft nach anstrengendem Training mit Creatin schneller wieder ihr Ausgangsniveau als mit Placebo.15

Gedächtnis und Denkvermögen. Die Forschung zum Gehirn ist jünger und wächst schnell. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2024 mit 16 Studien und 492 Erwachsenen fand mit Creatin ein besseres Gedächtnis als mit Placebo sowie schnellere Reaktionen in Tests zu Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit; bei Frauen war der Zuwachs bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit größer.16 Eine frühere Metaanalyse zum Gedächtnis gesunder Menschen fand den deutlichsten Nutzen bei älteren Erwachsenen im Alter von 66 bis 76 Jahren, ein Ergebnis, das Bestand hatte, als die Autoren ihre Analyse mit einer strengeren statistischen Methode wiederholten.17,18 In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 zu Studien mit älteren Erwachsenen berichteten fünf von sechs Studien über einen positiven Zusammenhang zwischen Creatin und kognitiven Fähigkeiten, insbesondere Gedächtnis und Aufmerksamkeit, und die Autoren forderten größere Studien.19

Schlafmangel und geistige Ermüdung. Creatin wurde auch im Gehirn unter Belastung untersucht. Bei 15 jungen Erwachsenen, die eine Nacht lang wach gehalten wurden, veränderte eine einzelne große Dosis Creatin im Vergleich zu Placebo Marker des Energiestoffwechsels im Gehirn, verbesserte die kognitive Leistung und die Verarbeitungsgeschwindigkeit und verringerte das Müdigkeitsgefühl der Freiwilligen.20 In einer Folgestudie aus dem Jahr 2026 mit 29 Erwachsenen verringerte eine niedrigere Einzeldosis den Leistungsabfall bei Logik-, Zahlen- und Aufmerksamkeitsaufgaben um bis zu 12 Prozent, und Frauen profitierten stärker als Männer.21 Dabei handelte es sich um einzelne hohe Dosen, die im Labor getestet wurden; sie zeigen, wie das Gehirn zusätzliches Creatin in Zeiten hohen Bedarfs nutzen könnte.

Frauen in den Wechseljahren. In einer Studie aus dem Jahr 2026 mit 36 Frauen in den Jahren um die Menopause verbesserten acht Wochen mit einer kleinen täglichen Menge Creatin-Hydrochlorid, einer anderen Form von Creatin, im Vergleich zu Placebo die Reaktionszeit und erhöhten den Creatingehalt im vorderen Teil des Gehirns.22

Gesundes Altern. Bei älteren Mäusen hatten Tiere, die Creatin mit dem Futter erhielten, eine um 9 Prozent längere mediane gesunde Lebensdauer und schnitten in Tests zu Gehirnfunktion und Verhalten besser ab.23 In einer US-amerikanischen Erhebung, die 4041 Erwachsene über etwa 20 Jahre begleitete, hatten Menschen, die mit der Nahrung mindestens 1 Gramm Creatin pro Tag aufnahmen, in diesem Zeitraum ein um 15 Prozent geringeres Sterberisiko. Der Zusammenhang wurde schwächer, sobald der Lebensstil berücksichtigt wurde, und Studien dieser Art zeigen Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen.24

Was die Studienlage insgesamt zeigt

Die stärkste Evidenz für Creatin im höheren Lebensalter betrifft Kraft und fettfreie Körpermasse in Kombination mit Krafttraining, und Metaanalysen, darunter eine unabhängige aus dem Jahr 2026, stimmen beim Kraftzuwachs überein.5,7 Die Ergebnisse zum Gehirn sind ermutigend, stammen aber aus kleineren Studien, und die Studie aus dem Jahr 2026 ohne Training ist ein frühes, aber vielversprechendes Signal.9,19 Viele Studien zu Creatin wurden von Forschenden mit Verbindungen zu Creatinherstellern durchgeführt; größere unabhängige Studien werden daher helfen zu klären, welche Effekte sich am beständigsten zeigen.9,25

Sicherheit

Creatin wurde in vielen klinischen Studien untersucht. In einer Analyse von 685 dieser Studien berichteten 4,6 Prozent der Personen unter Creatin und 4,2 Prozent der Personen unter Placebo über Nebenwirkungen, ein Unterschied, der nicht signifikant war.25 Bei Frauen fand eine Metaanalyse von 29 Studien mit 951 Teilnehmerinnen keine schwerwiegenden unerwünschten Folgen und keinen Unterschied zu Placebo bei den Nebenwirkungen insgesamt.26 Auch in zweijährigen Studien mit Frauen nach der Menopause wurde Creatin gut vertragen.12,27 Einige praktische Punkte sind wissenswert:

  • In den ersten Tagen zieht Creatin Wasser in die Muskulatur. Bei einer hochdosierten Ladephase kann das Körpergewicht um 1 bis 3 Kilogramm steigen, überwiegend durch Wasser.4 In einer Studie mit Frauen veränderte eine Ladephase das Körpergewicht im Vergleich zu Placebo nicht.28
  • Große Einzeldosen können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Nicht mehr als 5 Gramm auf einmal einzunehmen oder eine größere Menge über den Tag zu verteilen, hilft, dies zu vermeiden.29
  • Creatin erhöht den Creatininwert im Blut, einen Marker zur Abschätzung der Nierenfunktion, sodass die daraus geschätzte Nierenfunktion niedriger erscheinen kann, als sie tatsächlich ist. In einer Metaanalyse aus dem Jahr 2026 mit 26 Studien veränderte sich die Nierenfunktion nicht, wenn sie mit einer Methode gemessen wurde, die nicht auf Creatinin beruht.30 Wer eine Blutuntersuchung machen lässt, sollte die Ärztin oder den Arzt über die Einnahme von Creatin informieren.
  • In einer Studie aus dem Jahr 2025 mit jungen Männern veränderten 5 Gramm pro Tag über 12 Wochen im Vergleich zu Placebo weder das Haarwachstum noch den Spiegel des Hormons DHT.31
  • Randomisierte Studien in der Schwangerschaft gibt es bisher nicht, und die Daten zu Menschen mit Nierenerkrankungen sind begrenzt.2,30

Offene Fragen

  • Wie viel der ohne Training gewonnenen fettfreien Körpermasse ist neue Muskulatur, und werden größere Studien das Ergebnis bestätigen?
  • Welche Tagesmengen eignen sich am besten für die Muskeln, und welche für das Gehirn?
  • Werden größere Studien die positiven Effekte auf das Gedächtnis bei älteren Erwachsenen und auf das Denkvermögen bei Frauen in den Wechseljahren bestätigen?
  • Kann Creatin dazu beitragen, die Knochenfestigkeit bei Frauen nach der Menopause langfristig zu erhalten?
  • Unterstützt eine höhere Creatinaufnahme beim Menschen ein gesundes Altern, wie es bei Mäusen der Fall war?

Quellen

  1. Kreider RB, et al. International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation in exercise, sport, and medicine. J Int Soc Sports Nutr. 2017;14:18. doi:10.1186/s12970-017-0173-z
  2. Antonio J, et al. Part II. Common questions and misconceptions about creatine supplementation: what does the scientific evidence really show? J Int Soc Sports Nutr. 2025;22(1):2441760. doi:10.1080/15502783.2024.2441760
  3. Bakian AV, et al. Dietary creatine intake and depression risk among U.S. adults. Transl Psychiatry. 2020;10(1):52. doi:10.1038/s41398-020-0741-x
  4. Antonio J, et al. Common questions and misconceptions about creatine supplementation: what does the scientific evidence really show? J Int Soc Sports Nutr. 2021;18(1):13. doi:10.1186/s12970-021-00412-w
  5. Chilibeck PD, et al. Effect of creatine supplementation during resistance training on lean tissue mass and muscular strength in older adults: a meta-analysis. Open Access J Sports Med. 2017;8:213-226. doi:10.2147/OAJSM.S123529
  6. Forbes SC, et al. Meta-analysis examining the importance of creatine ingestion strategies on lean tissue mass and strength in older adults. Nutrients. 2021;13(6):1912. doi:10.3390/nu13061912
  7. Yao L, Yang D, Gao J. Effects of resistance training combined with creatine supplementation on muscle strength, physical function, and muscle mass in older adults: a systematic review and three-level meta-analysis. Front Nutr. 2026;13:1919884. doi:10.3389/fnut.2026.1919884
  8. Naddafha S, et al. Creatine monohydrate for lean mass, strength, and bone density in postmenopausal women: a systematic review and meta-analysis. J Int Soc Sports Nutr. 2026;23(1):2668435. doi:10.1080/15502783.2026.2668435
  9. Chun J, et al. Effects of creatine supplementation with and without exercise and diet intervention on body composition, cognitive function, and markers of health in middle-aged and older adults. J Int Soc Sports Nutr. 2026;23(sup1):2716273. doi:10.1080/15502783.2026.2716273
  10. Brooks SJ, et al. Creatine monohydrate supplementation changes total body water and DXA lean mass estimates in female collegiate dancers. J Int Soc Sports Nutr. 2023;20(1):2193556. doi:10.1080/15502783.2023.2193556
  11. Pashayee-Khamene F, et al. Creatine supplementation protocols with or without training interventions on body composition: a GRADE-assessed systematic review and dose-response meta-analysis. J Int Soc Sports Nutr. 2024;21(1):2380058. doi:10.1080/15502783.2024.2380058
  12. Chilibeck PD, et al. A 2-yr randomized controlled trial on creatine supplementation during exercise for postmenopausal bone health. Med Sci Sports Exerc. 2023;55(10):1750-1760. doi:10.1249/MSS.0000000000003202
  13. Candow DG, et al. Efficacy of creatine supplementation and resistance training on area and density of bone and muscle in older adults. Med Sci Sports Exerc. 2021;53(11):2388-2395. doi:10.1249/MSS.0000000000002722
  14. Fernandez-Garrido J, et al. Effects of high-load, velocity-intentional variable resistance training combined with creatine supplementation on neuroplasticity, oxidative stress, inflammation, physical function, cognitive performance and quality of life in older adults: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Exp Gerontol. 2026;218:113122. doi:10.1016/j.exger.2026.113122
  15. Yamaguchi S, et al. The effects of creatine monohydrate supplementation on recovery from eccentric exercise-induced muscle damage: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial considering sex and age differences. Nutrients. 2025;17(11):1772. doi:10.3390/nu17111772
  16. Xu C, et al. The effects of creatine supplementation on cognitive function in adults: a systematic review and meta-analysis. Front Nutr. 2024;11:1424972. doi:10.3389/fnut.2024.1424972
  17. Prokopidis K, et al. Effects of creatine supplementation on memory in healthy individuals: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Nutr Rev. 2023;81(4):416-427. doi:10.1093/nutrit/nuac064
  18. Prokopidis K, et al. Author's reply: letter to the editor: double counting due to inadequate statistics leads to false-positive findings in "Effects of creatine supplementation on memory in healthy individuals: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials". Nutr Rev. 2023;81(11):1497-1500. doi:10.1093/nutrit/nuac111
  19. Marshall S, et al. Creatine and cognition in aging: a systematic review of evidence in older adults. Nutr Rev. 2026;84(2):333-344. doi:10.1093/nutrit/nuaf135
  20. Gordji-Nejad A, et al. Single dose creatine improves cognitive performance and induces changes in cerebral high energy phosphates during sleep deprivation. Sci Rep. 2024;14(1):4937. doi:10.1038/s41598-024-54249-9
  21. Gordji-Nejad A, et al. Single-dose creatine reduces sleep deprivation-induced deterioration in cognitive performance. Nutrients. 2026;18(8):1192. doi:10.3390/nu18081192
  22. Korovljev D, et al. The effects of 8-week creatine hydrochloride and creatine ethyl ester supplementation on cognition, clinical outcomes, and brain creatine levels in perimenopausal and menopausal women (CONCRET-MENOPA): a randomized controlled trial. J Am Nutr Assoc. 2026;45(3):199-210. doi:10.1080/27697061.2025.2551184
  23. Bender A, et al. Creatine improves health and survival of mice. Neurobiol Aging. 2008;29(9):1404-1411. doi:10.1016/j.neurobiolaging.2007.03.001
  24. Ostojic SM. Dietary creatine intake and all-cause mortality among U.S. adults: a linked mortality analysis from the NHANES study. Appl Physiol Nutr Metab. 2025;50:1-6. doi:10.1139/apnm-2025-0001
  25. Kreider RB, et al. Safety of creatine supplementation: analysis of the prevalence of reported side effects in clinical trials and adverse event reports. J Int Soc Sports Nutr. 2025;22(sup1):2488937. doi:10.1080/15502783.2025.2488937
  26. de Guingand DL, et al. Risk of adverse outcomes in females taking oral creatine monohydrate: a systematic review and meta-analysis. Nutrients. 2020;12(6):1780. doi:10.3390/nu12061780
  27. Sales LP, et al. Creatine supplementation (3 g/d) and bone health in older women: a 2-year, randomized, placebo-controlled trial. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2020;75(5):931-938. doi:10.1093/gerona/glz162
  28. Moore SR, et al. A randomized controlled trial of changes in fluid distribution across menstrual phases with creatine supplementation. Nutrients. 2023;15(2):429. doi:10.3390/nu15020429
  29. Longobardi I, et al. A short review of the most common safety concerns regarding creatine ingestion. Front Nutr. 2025;12:1682746. doi:10.3389/fnut.2025.1682746
  30. de Souza Almeida A, et al. Impact of creatine supplementation on kidney health: a systematic review and meta-analysis. Int Urol Nephrol. 2026. doi:10.1007/s11255-026-05287-x
  31. Lak M, et al. Does creatine cause hair loss? A 12-week randomized controlled trial. J Int Soc Sports Nutr. 2025;22(sup1):2495229. doi:10.1080/15502783.2025.2495229

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information über einen Inhaltsstoff und die Forschung dazu. Er ist keine medizinische Beratung. Wenn Sie eine Erkrankung haben, schwanger sind oder stillen oder Medikamente einnehmen, sprechen Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Zuletzt überprüft: Oktober 2026

Zurück zu Wissen

Ihr Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen